Freiwillige Feuerwehren der VG Annweiler

Atemschutzübungstrecke

Am Donnerstag den 11.10.2018 waren unsere Atemschutzgeräteträger zu Gast bei der Feuerwehr Rodalben um dort den jährlichen Belastungsnachweis auf der Atemschutzübungsstrecke zu absolvieren. Bei diesem jährlichen Nachweis wird vor allem die Fitness überprüft und bringt so machen Kameraden an die Belastungsgrenze.

Die Belastungsübung in Rodalben besteht aus insgesamt 3 Station. Station 1 ist der sogenannte Belastungsraum. Hier befindet sich eine Endlosleiter, ein Ergometer, ein Laufband, sowie ein Handergometer. Alle 4 Geräte müssen nacheinander und ohne große Pause absolviert werden. Danach geht es zu Station 2 in einen Wärmegewöhnungsraum. Hier verweilen die Geräteträger knapp 3 min bei knapp 60 Grad und führen leichte Arbeiten durch. Nach dem Wärmegewöhnungsraum geht es zur letzten Station, der Orientierungsstrecke. Diese ist knapp 20m lang und kann nur kriechend und tastend absolviert werden. Die verdunkelte Orientierungsstrecke ist neben diversen Hindernissen u. a. mit einem Rohr, Schiebetüren, Rollläden sowie einem Rollband ausgestattet. Ebenso ist eine moderne Verneblungsanlage, eine Akkustikanlage, mehrere Heisszonen sowie diverse Lichteffekte vorhanden, welche eine realistische Einsatzdarstellung abbilden lässt.

Die ganze Übung wird in kompletter Brandschutzbekleidung und angeschlossenem Atemschutzgerät absolviert. Während der Übung soll der Puls nicht mehrmals über 200 Schläge/min kommen, außerdem muss der Luftvorrat von knapp 1600L ausreichen.

Von unseren Atemschutzgeräteträgern hat jeder die Belastungsübung bestanden und somit wieder für 1 Jahr „Feuerwehr-TÜV“

Zum Schluss nochmal ein herzliches Dankeschön an die Kameraden des Atemschutzzentrum Rodalben für das durchführen der Belastungsübung. Es hat allen sehr gut gefallen und wir werden nächstes Jahr wiederkommen.